Vita & Profil

Th Nitzsche Postkarte

Am 15. und am 29. April 2018 haben sich die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer für die nächsten sechs Jahre Oberbürgermeister unserer wunderbaren Stadt sein soll.

Seit 2009 setze ich als Mitglied des Stadtrats meine ganze Kraft daran, an Jenas Gedeihen gestaltend mitzuwirken. Zunächst fünf Jahre lang mit der Leitung der Ausschüsse für Kita, Schule und Jugendhilfe betraut, liegt mein Hauptaugenmerk jetzt im Bereich Verkehr und Stadtentwicklung. Im Kulturausschuss wirke ich seit zwei Jahren ebenfalls mit.

Jena ist für mich Wahlheimat, ich habe der Stadt viel zu verdanken. Geboren in Zeulenroda, kam ich 1990 für die vier Jahre bis zum Abitur am Zeiss-Gymnasium als Internatsschüler nach Jena. Studium und Promotion habe ich, abgesehen von einem Jahr in Glasgow und einem Vierteljahr in Salamanca, durchgehend an der Friedrich-Schiller-Universität absolviert. Mein Sohn und meine Tochter haben hier eine wunderbare Kindergartenzeit erlebt. Sie lernen heute, der Jenaer Bildungslandschaft sei Dank, an zwei Schulen sehr unterschiedlichen Typs. Entgegen meiner Pläne als junger Student, nach dem Abschluss weit hinaus in die Welt zu ziehen, hat mich Jena festgehalten und ist mir schon lange zur Heimat geworden.

Nun möchte ich meiner geliebten Stadt etwas zurückgeben, indem ich ihr an heraus­gehobener Position diene. Das ist kein Drängen nach dem Posten als solchem. Mir geht es darum, was man als OB bewegen kann, wenn man eine klare Vorstellung von der Zukunft unserer Stadt hat. Jena muss wieder richtig durchstarten! Und dabei müssen wir alle mitnehmen. Für meinen Plan eines Politikwechsels in Jena haben sich am Ende rund zwei Drittel der Wählerinnen und Wähler entschieden bei einer überwältigenden Wahlbeteiligung zur Stichwahl.

Peter Röhlinger, mein politisches Vorbild, hat als Oberbürgermeister mit großem Erfolg Jena auf die Überholspur geführt. Es ist an der Zeit, diese Dynamik wieder neu aufleben zu lassen! Das will ich gern und mit Leidenschaft tun. Nun ist meine politische Heimat die FDP. Deren Realgewicht macht es immer erforderlich, sich überparteilich Mehrheiten zu suchen. Genau das habe ich nie als Nachteil empfunden, sondern sehe darin auch jetzt die große Chance, die Stadt jenseits der oft lähmenden Partei-Egoismen mit Sachpolitik voran zu bringen.

Ihr Dr. Thomas Nitzsche
(Gewählter Oberbürgermeister für Jena)


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Thomas Nitzsche ist am 01.12.1975 in Zeulenroda geboren. Seit 30 Jahren lebt er in Jena, hat hier die Schule besucht und studiert. Ihn treibt der Wunsch an, der Stadt, der er sich zutiefst verbunden fühlt, etwas zurückzugeben.

Seit zehn Jahren setzt sich der 42-jährige  Fachreferent der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek im Stadtrat für die Belange der Jenaer ein. Mit ideologiefreier Sachpolitik hat er sich hohes Ansehen über Parteigrenzen hinweg erworben.

Lange Jahre hatte er den Vorsitz des Jugendhilfe-, des Schulentwicklungs- und des Kita-Unterausschusses der Stadt Jena inne.  Aktuell leitet er den Beirat Kfz-Verkehr der Stadt Jena und ist als sachkundiger Bürger Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. Er tritt lösungsorientiert auf und wird über die Parteigrenzen hinweg als engagierter Meinungsbildner geschätzt. Vor allem in den Bereichen Bildung und Verkehrhat er, bislang aus der Opposition heraus, oft Mehrheiten für gute Lösungen gefunden.

Seine Familie gibt dem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Freien Demokraten in Thüringen die Kraft für sein politisches Pensum: zwanzig glückliche Jahre mit seiner Frau, gemeinsame Zeit mit ihr und seinen beiden Kindern. Ausgleich findet er auch im Ehrenamt. Er engagiert sich für die Förderung der Naturwissenschaften und der klassischen Musik, in der Unterstützung von Radiomachern, beim Karneval und beim Sport.