20 Jahre Bürgerfunk RADIO OKJ: Am 13.03.1999 ging der Offene Kanal „on air“

„Eight Days A Week“ – Mit diesem Titel waren die Beatles am 13. März 1965 auf Platz 1 der Charts im Vereinigter Königreich. 34 Jahre später geschah genau an diesem Tag etwas außerordentliches in Jena: Am 13. März 1999 – also genau heute vor zwanzig Jahren – saßen in der Saalestadt und der Region Tausende Menschen vor ihren Radiogeräten und warteten darauf, dass unsere Stadt ein eigenes Radioprogramm erhält und der Offene Hörfunkkanal Jena (heute: Radio OKJ) erstmals auf Sendung geht.


Mit einem Festakt im gerade neu eröffneten Medienzentrum „Schillerhof“ in Jena-Ost, an dem neben dem damaligen OK-Leiter Stefan Kempf (heute bei SalveTV in Weimar) auch hohe Vertreter der Stadt Jena und der Thüringer Landesmedienanstalt teilnahmen, startete damals eine für den Freistaat Thüringen bislang beispiellose Erfolgsgeschichte:

JEZT - Studio 2 von Radio OKJ Jena im Jahre 2010 - Foto © MediaPool Jena
Studio 2 von Radio OKJ Jena im Jahre 2010 – Foto © MediaPool Jena

ein vereinsgetragener Hörfunksender, der ein ums andere Jahr Radiopreise für die Sendungen seiner Nutzer erhält, der mit den Liveübertragungen der Stadtratssitzungen Geschichte geschrieben hat, der Woche für Woche nahezu rund um die Uhr auf Sendung ist, der in den bald zwei Jahrzehnten seiner Existenz Tausenden Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz aus erster Hand vermittelt hat und sogar prominente Radiomenschen hervorbrachte, wie Jens May von Antenne Thüringen, der seinerzeit noch als Jens Kießling mit seiner Sendung „JFK“ in Jena auf Sendung ging.

Am Mikrofon der allerersten Liveübertragung von Radio OKJ, die man zwischen Camburg und Orlamünde oder Apolda und Eisenberg auf UKW und bis nach Stadtroda im Kabelnetz hören konnte, war am 13. März 1999 der heutige jenawohnen-Pressesprecher Gunnar Poschmann und Gäste der Premierensendung von Rainer Sauer, der auch den Festakt am Nachmittag des 13. März 1999 moderierte, waren der spätere OK-Leiter Torsten Cott, der heutige Vorsitzende des Jenaer Stadtrats, Jens Thomas, und „Soullady“ Silke Holub, die heute Research & Development Assistant der Carl Zeiss SMT GmbH ist.

Wer den Sendestart vor zwanzig Jahren noch einmal nachhören möchte, der kann das am Sonntagabend ab 20:00 Uhr im Programm von Radio Jena auf UKW 103,40 MHz machen. Dann gibt es vier Stunden lang die Highlights aus zwei Jahrzehnten Radio OKJ zu hören

4 Gedanken zu „20 Jahre Bürgerfunk RADIO OKJ: Am 13.03.1999 ging der Offene Kanal „on air““

  1. Hallo. Ich frage mich seit einiger Zeit, was diese Post mit dem Oberbürgermeister zu tun haben. Gibt es keine Themen mehr, die Herr Nietzsche hat? Oder läuft alles glatt in Jena. Ob ein OB zudem sich in den Bürgerrundfunk einmischen sollte, es sei denn als Interviewpartner, möchte ich einmal dahin gestellt lassen.

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    1. Hallo, und vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Wie Sie bereits festgestellt ahben, ist dies die Webseite von Dr. Thomas Nitzsche, Oberbürgermeister der Stadt Jena. Die Nennung der Freien Demokraten im Titel legt nahe, dass es sich hierbei nicht um eine offizielle Webseite der Stadt Jena oder gar des Oberbürgermeisters der Stadt Jena handelt. Insofern erfährt man die Themen, die Sie ansprechen über den Newsroom der Stadt (den man über diesen Linke erreichen kann: https://newsroom.jena.de/) oder die wöchentlichen Videobotschaften unseres Stadtoberhaupts (die man hier findet: https://www.jena.de/de/stadt_verwaltung/stadtverwaltung/dezernat1/oberbuergermeister/videobotschaft/227858).

      Der von Ihnen erwähnte Bezug zum Offenen Hörfunkkanal ergibt sich aus der Tatsache, dass Dr. Thomas Nitzsche bereits vor seiner Wahl zum OB unserer Stadt zum Vorstand des Trägervereins gehörte (siehe: http://radio-okj.de/verein/vorstand/) und heute noch Vereinsmitglied ist. Ganz im Sinne Ihrer Intention hat er den Vorstand verlassen, damit Radio OKJ unabhängig agieren kann; Dr. Nitzsche mischt sich hier also, wie Sie es ausdrückten, NICHT ein.

      MfG

      Ihr Team Nitzsche

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  2. Der Oberbürgermeister veröffentlicht also nicht selbst sondern ein Team. Das ist spannend. Wollte Herr Dr. Nietzsche nicht mit offenem Visier kämpfen? Damit meine ich das er auf seiner Seite („OB-Jena“) doch schon selbst veröffentlichen sollte! Wer ist schon sein Team? Ist doch kein Formel1 Rennen. Wahrscheinlich ist der Admin ein Beamter mit FDP Parteibuch.

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    1. Das Team Nitzsche besteht schon seit weit über einem Jahr und ist sozusagen die Redaktion dieser Seite.

      Wie in der Musik ist es auch im Netz. Band-Mitglieder bilden ein Team und jeder ist für sein Instruimemt selbst verantwortlich, spielt jedoch als Orchester das, was der Dirigent vorgibt. Und, wenn es Sie beruhigt: Der Admin ist natürlich kein Beamter mit FDP Parteibuch.

      KfG

      Ihr Team Nitzsche

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