Pressegespräch des FDP-Kreisverbands Jena-Saale-Holzland

Der FDP-Kreisverband Jena-Saale-Holzland und dessen Vorsitzender, Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, trafen sich am Montag, den 7. Januar 2019, im Café Stilbruch in Jena zum Gespräch mit der Presse.

Einen Tag nach der traditionellen Drei-Königs-Kundgebung der Freien Demokraten gaben der FDP-Kreisvorsitzende, sein Stellvertreter Patrick Frisch und der Fraktionsvorsitzende im Jenaer Stadtrat Alexis Taeger einen Ausblick auf das ereignisreiche Jahr 2019 aus dem liberalen Blickwinkel des FDP-Kreisverbandes. Zudem bilanzieren sie die Vorstands-Legislatur in den vergangenen 24 Monate.

patrick frisch, alexis taeger, dr. thomas nitzsche und kreisgeschäftsführe stefan beyer
(v.l.n.r.) Patrick Frisch, Alexis Taeger, Dr. Thomas Nitzsche und FDP-Kreisgeschäftsführe Stefan Beyer

Zwei Jahre nach der erfolgten Fusion der FDP-Kreisverbände Jena und Saale-Holzland zum FDP-Kreisverband Jena-Saale-Holzland endet die Vorstands-Legislatur des amtierenden Kreisvorstandes mit der turnusgemäßen Neuwahl des Kreisvorstandes auf der Kreismitgliederversammlung am 21. Januar 2019 und Dr. Thomas Nitzsche kündigte an, da er als Oberbürgermeister für alle Menschen in Jena da sein müsse, als Konsequenz seinen Kreisvorsitz aufgeben wolle. „Dadurch trete ich nicht aus der FDP aus. Im Gegenteil: Auf Landesebene bin ich weiter aktiv als Stellvetreter des Landesvorsitzenden Thomas Kemmerich. Aber mein Amt für Jena übe ich neutral für alle Bürger aus und halte es deshalb für konsequent, wenn ich nicht gleichzeitig Kreisvorsitzender der Freien Demokraten bin“, erklärte Nitzsche.

alexis taeger und thomas nitzscheNachdem bereits Mitte November 2018 mit Dr. Ute Bergner und Philip Riegel die Jenaer Direktkandidaten für die Thüringer Landtagswahlen gewählt wurden, wählen die Freien Demokraten am 12. Januar 2019 ihre Stadtratsliste für die Jenaer Stadtratswahlen im Mai 2019. Hierzu gab Alexis Taeger als liberaler  Fraktionschef im Jenaer Rathaus Auskunft.

Außerdem antwortete Taeger auf Fragen der Journalisten zu den Großprojekten in unserer Stadt. Sollen wie beibehalten wedren oder muss es Änderungen geben. Hierbei kritisierte er scharf, dass sich die B’90/Grüne-Fraktion mitten im Ausschreibungsverfahren zum Fußballstadion und trotz vorheriger Zustimmung zum Gesamtverfahren nun aus dem Projekt zurückziehen will. Er habe Respekt für alle, die von Anfang an dagegen waren, sagte er. Aber angesichts einer verlorenen OB- und Dezernentenwahl nun aus einem projekt, dass man jahrelang mitgetragen habe, komplett aussteigen zu wollen, halte er, nicht nur aus Sicht der finanziellen Probleme für die Stadt, für nicht tragbar. Außerdem würde ein Ausstieg aus dem Verfahren den Bau des Fußballstadions nochmals um Jahre zurückwerfen.

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