Optik-Experte wird neuer FSU-Prof. und Gründungsdirektor des D.O.M.

PD Dr.-Ing. Timo Mappes ist zum Professor für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen worden. Zugleich wird der 41-jährige gebürtige Mannheimer Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.), das in Jena entsteht. Er nimmt seine Arbeit am 1. Juli 2018 auf.

Mappes ist einerseits in der Wissenschaft und der industriellen Forschung und Entwicklung optischer Anwendungen tief verwurzelt, andererseits erarbeitete er sich in den letzten zwei Jahrzehnten in der Dokumentation und Wissenschaftsgeschichte des Mikroskopbaus ab 1800 einen hervorragenden Ruf. Nicht zuletzt hat er gleichzeitig Managementqualitäten und Erfahrungen in der Wissensvermittlung an das allgemeine Publikum, insbesondere an Schülerinnen und Schüler.

Eingang Optisches Museum am Carl-Zeiss-Platz – Foto © Stadt Jena

All das wird auch dem Deutschen Optischen Museum zugutekommen. Durch die Neukonzeption und den umfassenden Umbau des traditionsreichen Optischen Museums in Jena wird das neue D.O.M. entstehen – ein forschendes Museum und Referenzort für die Darstellung der Geschichte von Optik und Photonik. Es ordnet sich als neuer Partner ein in die bedeutenden wissenschaftlichen Sammlungen und Museen der Friedrich-Schiller-Universität, wo Wissenschaftsgeschichte und -vermittlung weit über Jena hinaus sichtbar gepflegt werden. Zugleich soll das neue Museum eine Begegnungsstätte mit vielfältigen Bildungsangeboten sowie ein Anziehungspunkt in der Stadt und der Region werden. Trägerinstitution des D.O.M. ist die gleichnamige Stiftung, die auch die Finanzierung sichert. Gründungsstifter sind die Ernst-Abbe-Stiftung, die Carl Zeiss AG, die Carl-Zeiss-Stiftung, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Stadt Jena.

Ich freue mich darauf, die Zukunft des Deutschen Optischen Museums zu ge­stalten. Unsere Besucher sollen die physikalischen Grundlagen der Optik selbst erkunden können und neue Technologien in ihrer Anwendung verste­hen. Gleichzeitig ist es der Anspruch des D.O.M., die Geschichte der Optik ganz­heitlich zu erforschen. Jena ist der Geburtsort der modernen Optik und bis heute herausragend in der Optik- und Photonik-Forschung. Nutzen wir diese Stand­ortvorteile, dann hat das D.O.M. die Chance, eine weltweit füh­ren­de Einrichtung zu werden. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Museums und den bisherigen und künftigen Partnern werde ich dieses Vorhaben umsetzen“, beschreibt Mappes sein Engagement für das D.O.M.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s