„Die OTZ berichtet“ – Jena nach der Wahl: Die Hochburgen von Thomas Nitzsche

Das Logo der Ostthüringer ZeitungOTZ-Redakteur Thomas Beier berichtet darüber, dass der Jenaer Wahl-Atlas zeige, wo die Hochburgen der OB-Kanidaten Dr. Thomas Nitzsche und Amtsinhaber Dr. Albrecht Schröter liegen. Beier schreibt dazu unter anderem:

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Das gilt seit Sonntag für OB-Herausforderer Thomas Nitzsche (FDP ) und Amtsinhaber Albrecht Schröter (SPD). Beide gingen am Montag ganz normal arbeiten. Nitzsche als Fachreferent an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek; Schröter bei der Stadtverwaltung als OB. Beide treffen nun in der Stichwahl am 29. April aufeinander. Zeit für einen Blick auf den Jenaer Wahlatlas. Jena ist demnach gelb-rot geworden. Absolute Mehrheiten gab es in keinem der 102 Wahlbezirke. In zwei Stimmbezirken gab es Stimmengleichheit zwischen Erst- und Zweitplatziertem. (…)

Nitzsche-Hochburgen befinden sich in Zwätzen-Nord, wo er im Drösel-Wohngebiet und Teilen des Himmelreiches glatt 40 Prozent erzielte, sowie in der westlichen Ringwiese, im Stimmbezirk rings um das Abbe-Gymnasium, wo er auf 40,9 Prozent kam. Nicht zu vergessen Löbstedt und das Hausberg-Wohngebiet. Hausberg-Bewohner könnten sich noch daran erinnern haben, dass Nitzsche in der Debatte um den Burgweg-Ausbau vor vielen Jahren die Straßenbau-Variante der Bürger unterstützte. Einer der schwächeren Wahlbezirke Nitzsches war derjenige mit Wahllokal im Dezernat für Stadtentwicklung – dort gab‘s nur 14,1 Prozent. Innenstadt eben. (…)

Thomas Nitzsche berichtete am Montag von seinem persönlichen Nach-der-Wahl-Effekt: Er sei von sehr vielen Leuten gegrüßt worden, die er gar nicht kannte, und die ihm sagten, ihn gewählt zu haben. Das normale Arbeiten sei für ihn derzeit „etwas unnormal“. In den kommenden zwei Wochen werde sich an seiner Programmatik nichts ändern, was die Wahlkampfstrategie betrifft, möge man sich überraschen lassen. (…)

Im Wahl-Atlas fällt für den Stimmbezirk 016 (Kindergarten „Leutragarten“) noch eine Besonderheit auf: Albrecht Schröter und Thomas Nitzsche bekamen von den 1245 Wahlberechtigten gleich viele Stimme. Das passierte auch im Briefwahlbezirk 10 in Lobeda-West mit insgesamt 603 Wählern.

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel.

Hinweis: Veröffentlicht am 17.04.2018 in der Ostthüringer Zeitung / Lokalausgabe Jena und in Auszügen hier wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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