„Die OTZ berichtet“: In Cospeda waren die Fragen an die OB-Kandidaten nicht nur auf den Ortsteil beschränkt

Das Logo der Ostthüringer ZeitungFrage-Runden mit Oberbürgermeister-Kandidaten sind in den Ortsteilen etwas Spezielles. Diese Woche trafen sich in Cospeda Amtsinhaber Dr. Albrecht Schröter (SPD), Martina Flämmich-Winckler (Die Linke), Dr. Heidrun Jänchen (Piraten), Benjamin Koppe (CDU) und Dr. Thomas Nitzsche (FDP) sowie Heiko Knopf (B’90/Grüne) als Vertreter von Denis Peisker zur Diskussionsrunde. Redakteur Thomas Stridde schreibt dazu unter anderem:

Frage zum ewigen Wunsch nach einem Gemeindezentrum: (…) Fünf, sechs, sieben Jahre – „schneller wäre nicht ehrlich“, sagte FDP-Kandidat Thomas Nitzsche, der den abgesegneten Bau des Feuerwehr-Gerätehauses im benachbarten Lützeroda ansprach. Da seien auch die Kandidaten positiv überrumpelt worden. (…) Ebenfalls ins Spiel brachte Moderatorin Iris König die neue Jena-weite LED-Straßenbeleuchtung, deren Qualität auch in Cospeda Kritik fand. Wie weiter also? – Thomas Nitzsche sprach von einem „Brachialkonzept“, was da umgesetzt worden sei; es sei auf eine Brückentechnologie gesetzt worden. „Wir waren zu schnell.“ Eine Studie zu dem vom Stadtrat eingeforderten Beleuchtungskonzept könne die Stadt selbst aufbringen. (…)

Versteht sich: Die Cospedaer brachten auch Themen zur Sprache, die über ihr Ortsschild hinauswirken: den vieldiskutierten Umgang mit straffällig gewordenen jugendlichen Migranten etwa. Spannend für die Cos­pedaer auch die Frage, wo sie ihre Autos hinstellen sollen, wenn sie die Innenstadt besuchen. Thomas Nitzsche, Heidrun Jänchen, Benjamin Koppe, aber auch Albrecht Schröter sprachen sich zum Beispiel für zwei Ebenen beziehungsweise „Mehretagigkeit“ (Koppe) einer künftigen Eichplatz-Tiefgarage aus, während zuletzt nur von einer Ebene die Rede war.

Hinreißende Frage von Babet Lehmann im Namen des Cospedaer Scheunenbühnen-Ensembles: Welche Rolle die Kandidaten immer schon spielen wollten? Heidrun Jänchen: Mephisto (zudem gab es wegen ihres roten Haares „Pumuckl“-Zwischenrufe); Martina Flämmich-Winckler: „Nicht zu schade für Rollen, die andere nicht haben wollen“ (weil sie als Schulsozialarbeiterin öfter mit Theaterprojekten zu tun hat); Thomas Nitzsche: Don Quichotte („Meist unterschätzt oder falsch eingeschätzt“).

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel!

Hinweis: Veröffentlicht am 24.03.2018 in der Ostthüringer Zeitung / Lokalausgabe Jena und in Auszügen hier wiedergegeben inkl. des Beitragsfotos von Thomas Stridde mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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