Thomas Nitzsche im OTZ-Kandidatencheck (Teil 2)

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Name: Dr. Thomas Nitzsche /// Alter: 42 /// Beruf: Fachreferent /// Familienstand: verheiratet /// Kinder: zwei (12 und 9 Jahre alt) /// Lieblingsort (in Jena): Die Sitzbänke am Landgrafen /// Lieblingsbuch: Schon immer und gerade jetzt „Politik als Beruf“ von Max Weber /// Lieblingsplatte: (jenseits der klassischen Musik zurzeit) Sia mit „This is acting“

– LESEN SIE HIER TEIL 1 DES OTZ KANDIDATENCHECKS! –

Eine ganz dicke Lanze hat der Kandidat in jüngster Zeit auch für gebietsreformerische Bemühungen gebrochen. Sein Stichwort heißt Regionalkreis Jena-Saale-Holzland. Eine lohnenswerte Gebietsstruktur, wie Nitzsche meint. Denn dabei würden sowohl die kreisfreie Stadt als auch der Landkreis ihre Souveränität bewahren, könnten aber vieles gemeinsan machen.

Beide Gebietskörperschaften würden sich die Zuständigkeiten aufteilen und alles über ein Umlagesystem organisieren und finanzieren. Dann würde es auch nicht mehr zu solchen Skandalen kommen wie mit der jüngsten Blockierung eines Wohnbaugebiets für Eigenheime in Bürgel durch die Stadt Jena. „Es sollte doch klar sein, dass die Stadt Jena mit ihren Wohnbaugebieten an Grenzen stößt. Da brauchen wir als Helfer den Saale-Holzland-Kreis und zum Teil auch die Apoldaer Region.“

Neues Vertrauen im Landkreis aufbauen

Dies aber bedürfe der Schaffung von Vertrauen, sagt Nitzsche. Leider habe die jetzige Stadtspitze mit ihren Eingemeindungsplänen viel kaputt gemacht, sei anmaßend und arrogant gegenüber dem Landkreis aufgetreten. Eine fruchtbringende Kooperation der aktuellen Stadtführung mit dem Landkreis sei kaum möglich, befürchtet Nitzsche.

Nicht vergessen sei an dieser Stelle, dass der FDP-Stadtrat auch bereits umfassende Erfahrung mitbringt als Mitglied des Sonderausschusses für Schulnetzplanung in Jena. Er hofft auch wieder, in dem derzeit neu formierten Ausschuss mitarbeiten zu können. Bei den geplanten zwei neuen Schulen werde es wohl nicht bleiben, denkt er. Spätestens mit der Umsetzung der Zeiss-Investitionen dürfte eine dritte neue Schule in Jena fällig werden.

Ob er richtiger Jenaer geworden ist? Na klar, voll und ganz, betont der Familienvater. Er weiß noch, wie das vor Jahren bei ihm war: Studium fertig und hinaus in die Welt! So dachte er, doch dann kamen die Liebe, die Familie, Kinder und Beruf. Thomas Nitzsche blieb in Jena, seiner Wahlheimat!

Philharmonie für Jena unverzichtbar

Eine Stadt, die genau die richtige Größe habe und alles biete. Freundschaften hätten sich entwickelt, und von der Wohnung am Kritzegraben ist es nicht weit hinaus auf den herrlichen Landgrafen mit seiner tollen Aussicht, wie Nitzsche schwärmt. Nicht zuletzt hat er auch die „für Jena unverzichtbare Philharmonie“, deren Konzerte er früher als Abobesucher, zeitweise sogar in zwei Anrechtsreihen, regelmäßig besucht. Nun erlaube es die Zeit nicht mehr ganz so oft. Vom neuen designierten Chefdirigenten Simon Gaudenz ist er allerdings sehr angetan.

Hat sich der Wahljenaer aber eigentlich schon mal Gedanken gemacht, wie das wäre, wenn er plötzlich trotz mancher ungünstiger Prognose die Wahl gewinnen sollte? Er gibt lächelnd die Antwort: „Ich weiß inzwischen, wie der Laden der Stadtverwaltung läuft und auch, wo es unnötige Reibungen gibt, aber auch, wo noch Potenziale stecken. Ich traue mir das durchaus zu!“

Hintergrund: DIE OB-WAHL IN JENA

– Den Wahltag für die Oberbürgermeisterwahl 15. April hat das Thüringer Landesverwaltungsamt festgelegt.

– Die Amtszeit beträgt sechs Jahre und beginnt am ersten Tag des auf den Wahltag folgenden nächsten Monats.

– Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.

– Erhält niemand diese Mehrheit, findet am zweiten Sonntag nach dem Wahltag, 29. April , eine Stichwahl unter den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben.

– Bei der Stichwahl ist gewählt, wer von den abgegebenen gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhält.

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel!

Hinweis: Veröffentlicht am 14.03.2018 in der Ostthüringer Zeitung / Lokalausgabe Jena und in Auszügen hier wiedergegeben inkl. des Fotos von Michael Groß mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

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