OTZ: „Neun Fragen an OB-Kandidat Thomas Nitzsche“

Das Logo der Ostthüringer ZeitungRedakteur Michael Groß stellte in der Ostthüringer Zeitung dem Jenaer OB-Kandidaten der Freien Demokraten, Dr. Thomas Nitzsche, neun Fragen, wobei es u.a. um dessen Ziele ging: Tiefgaragen für die Innenstadt schaffen, Ampeln reduzieren und einen Regionalkreis Jena-Saale-Holzland aufbauen. U.a. fragte die OTZ:

Warum sollten die Wählerinnen und Wähler Ihnen ihre Stimme geben?

Wer die Verantwortung für die Zukunft der Stadt in die Hände der Generation 40+ legen möchte, wer einen gründlichen Politikwechsel an der Stadtspitze will, wer die Dynamik und die Überparteilichkeit der Röhlinger-Jahre vermisst, der ist bei mir richtig. Wer Jena als Region und auf Augenhöhe mit dem Landkreis denkt, und wer sich eine komplett andere Verkehrspolitik wünscht, der kann mir im ­April sein Vertrauen schenken.

Im Falle Ihrer Wahl: Was würden Sie in den ersten 100 Tagen als Sofortmaßnahmen umsetzen?

Ich prüfe die Wiedereinführung der ehrenamtlichen Dezernenten und mit deren Zulassung zur OB-Dienstberatung die Beteiligung aller Fraktionen dort. Ich evaluiere, um wieviel bescheidener der OB-Bereich personell aufgestellt sein kann. Ich veranlasse eine koordinierte Testabschaltung aller verzichtbaren Ampeln. Ich schlage die ersten Pflöcke für eine Buslinie im 30-Minuten-Takt nach Apolda ein. Ich bringe ein Programm für mehr Papierkörbe und Hundetoiletten an allen Parks und Spielplätzen, Kitas und Schulen auf den Weg.

 Beschreiben Sie: Wie soll Jena im Jahr 2030 aussehen?

Die Stadt hat ihre Hausaufgaben erledigt: Die großen Brachen der Innenstadt sind bebaut. Die großen Investitionen in Wissenschaft, Kultur, Sport und Einzelhandel sind gestemmt und ziehen überregional Menschen an. Die Innenstadt ist oberirdisch autofrei, aber über Tiefgaragen unmittelbar erreichbar. Die Bürger haben ihrer Stadt den Verkehrsschmerz der 1920er Jahre verziehen, weil mit dem Hochbau auch das Verkehrsnetz an den realen Bedarf angepasst wurde. Jena als eine stark wachsende Region von etwa 200 000 Einwohnern erinnert sich nur noch vage an die Zeit, als die kleine Großstadt nur an sich selbst dachte und daher beim Wachsen immer alles irgendwie zu knapp war. Um die Stadt hat sich ein Speckgürtel gebildet. Die Region als Ganzes ist ein wichtiger Motor bei der Zusammenführung Mitteldeutschlands. (…)

Lesen Sie HIER den gesamten Artikel!

Hinweis: Veröffentlicht am 14.03.2018 in der Ostthüringer Zeitung / Lokalausgabe Jena und in Auszügen hier wiedergegeben inkl. des Fotos von Michael Groß mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Thüringen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s