Ex-Jenoptikchef Mertin unterstützt die OB-Kandidaten von FDP und CDU

Das Logo der Zeitung Thüringische LandeszeitungRedakteur Thomas Stridde schreibt für die Thüringische Landeszeitung vom 28.02.2018 darüber, dass Michael Mertin, langjähriger Vorstands-Chef des Jenoptik-Konzerns, sich im OB-Wahlkampf stark für die Kandidaten Benjamin Koppe (CDU) und Thomas Nitzsche (FDP). Stridde schreibt u.a.:

Als Vizepräsident des Wirtschaftsrates der Bundes-CDU spricht Mertin – natürlich – die alte Politfarben-Harmonie an. Richtig, da bestehe zwar in Jena diese CDU-SPD-Grünen-Koalition, die Koppe als Ratsfraktions-Chef seiner Partei wesentlich mitträgt. Gäbe es jedoch entsprechend andere Zahlen (das nächste Mal möglich bei der Stadtratswahl 2019), „dann wären Sie beide die natürlichen Partner“, sagte Mertin in Richtung Koppe und Nitzsche. (…)

Er sehe ein Establishment, das auf der Vergangenheit fußt. In Jena sei bei der Stadtentwicklung eine „Wahnsinnsdynamik“ zu erleben gewesen, die aber vor zehn Jahren ihr Ende gefunden habe. Schwerpunkte wie Eichplatz, altes Klinikumsgelände, Verkehrs- und Wohnsituation betrachtet Mertin als wunde Punkte. Da müsse ein Kreislauf durchbrochen werden, „weil Rezepte von gestern nicht mehr helfen“. Und die Verantwortung sähe er gern in die Hände von jungen Menschen gelegt, „die auch meine Nachfolgegeneration darstellen“.

Er habe nicht aufgegeben zu hoffen, dass Mitteldeutschland seine Leuchttürme ausbaut, sagte Mertin. Mit Wohlwollen schaue er etwa auf die geplante Jenaer Campus-Investition des Zeiss-Konzerns, dessen Chef Michael Kaschke der Ex-Jenoptik-Chef zu seinen guten Freunden zählt. Er habe die Erwartung, sagte Mertin, dass die Politik solcherlei Investitionen begleitet, „und nicht nur mit warmen Worten“. Da reiche es nicht zu sagen, „dass wir bis 2020, 2025 die Fahrradstadt sind“.

Indessen habe Jena doch hervorragende Voraussetzungen, aber man müsse daran arbeiten. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist für Mertin das Mittel der Wahl. Wer urbane Strukturen beschwöre, der müsse zum Beispiel die „lokale urbane Mobilität“ sichern. Für Mertin steht es außer Frage, dass eine zentrale Ringstruktur der Jenaer Hauptlaststraßen die Stadt verkehrsberuhigen würde.

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